Montag, 24. August 2026

Das Warten geht weiter

Wir verlieren auch das 3. Auswärtsspiel dieser Saison gegen den BSC YB in Bern mit 2:4-Toren. Es war wiederum ein beherzter Auftritt und eine Partie die lange Zeit nicht abschliessend entschieden war – unsere Jungs hielten mit dem Schwergewicht mit, kamen zwei Mal zum Ausgleich und mussten sich letzten Endes dennoch geschlagen geben. Für die Tore auf unserer Seite war Milos Cocic verantwortlich. Aber auch er konnte das Warten auf die ersten Meisterschaftspunkte nicht verkürzen.

 

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Eine denkwürdige erste Halbzeit

Die Berner Young Boys starteten vor den ausgerufenen 25'000 Zuschauerinnen und Zuschauern besser in die Partie. Bereits nach vier absolvierten Spielminuten zappelte der Ball ein erstes Mal im Vaduzer Netz. YB kombinierte sich durch die Vaduzer Abwehr und bediente Joel Montiero, der zum 1:0 für YB traf. Unsere Jungs liessen sich von diesem Blitzstart des Gegners jedoch nicht beirren – Im Gegenteil, man erspielte sich mehr Ballbesitz, hatte die Partie über weite Strecken gut unter Kontrolle und kam in der 25. Minute zum Ausgleich. Milos Cocic hämmerte das Leder aus gut 20 Metern in den Berner Kasten. Ein zu diesem Zeitpunkt verdientes 1:1. Das Spiel ging attraktiv weiter. Die Berner wussten einige Zeit später auch wieder zu überzeugen. Kaly Sene wurde in der 37. Spielminute per Flanke in Szene gesetzt und entschied sich für eine eher unkonventionelle Form des Abschlusses. Per Fallrückzieher stellte er den Berner Vorsprung wieder her - 2:1 für YB, dieses schöne Tor musste man neidlos anerkennen. Rot-weiss liess sich davon jedoch nicht beirren und zog das eigene Spiel weiter fort. Wenige Minuten später konnte man die Früchte dessen auch schon wieder ernten. Juan Cabrera liess die Abwehr der Young Boys alt aussehen und versuchte sich selbst am Abschluss. Dieser wurde vom Torhüter nach vorne abgelenkt, wo unser Milos Cocic schon wieder bereitstand und zum 2:2-Ausgleich einzuschieben wusste. Nach 43 Minuten hält Vaduz den Young Boys die Stange.

 

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Kleine Fehler hart bestraft

Nach der Halbzeitpause drückten die Gastgeber auf eine Entscheidung und unsere Jungs hielten zunächst wacker dagegen, kamen selbst oft vielversprechend in den gegnerischen Strafraum doch fanden das Tor nicht. In der 57. Spielminute golgte die Quittung: Nach einem Fehler im Spielaufbau fand der Ball den Weg relativ schnell zurück in unseren Sechzehner wo ihn Alvyn Sanches zum 3:2 aus Berner Sicht in die Maschen wuchtete. Wiederum bäumte sich der FCV auf, spielte weiterhin mutig und frech – kombinierte schön doch scheiterte immer und immer wieder im letzten Drittel. Die Berner Abwehr zeigte sich im Vergleich zur ersten Halbzeit gefestigter und wies kaum Lücken auf. So war es auch der BSC, welcher der Partie letztendlich den Deckel aufsetzte; In der 87. Spielminute jagte Armin Gigovic den Spielball zum 4. Mal ins Vaduzer Netz. Mit einem Gesamtscore von 2:4 aus Vaduzer Sicht endete die Partie im Wankdorf Stadion ohne Ertrag für Rot und Weiss. Es bleibt die Erkenntnis, dass man über weite Strecken auch mit den ganz Grossen mithalten kann – auch mit Gegnern, welche über rund 10-mal mehr Mittel verfügen als wir. Dennoch müssen nach wie vor gewisse Stellschrauben gedreht werden, dass es mit dem ersten Punktgewinn dieser Saison klappt.

 

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Kopf hoch, weiter geht’s!

Die nächste Chance dafür bietet sich auch schon diese Woche - Genauer gesagt am kommenden Sonntag um 16:30 Uhr gegen den Grasshopper Club Zürich! Zuhause im Rheinpark Stadion. Unsere Jungs zählen auf den vollen Support der Ränge. Wir wollen mit voller Wucht zurück auf die Siegesstrasse! HOPP VADOZ!

 

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Tore: 4. 1:0 Joel Monteiro, 25. 1:1 Milos Cocic, 37. 2:1 Kaly Sene, 43. 2:2 Milos Cocic, 57. 3:2 Alvyn Sanches, 87, 4:2 Armin Gigovic.

 

BSC YB: Keller; Bukinac, Benito, Wüthrich, Blum (80. Janko); Pech (88. Tschanz), Gigovic; Monteiro (80. Lauper), Sene (68. Fassnacht), Sanches (88. Etoski); Essende.

 

FC Vaduz: Schaffran; Hasler, Simani (88. Lang), Berisha, Sawadogo (72. Schwizer); Mack (83. Kasper); Stark (88. Walker), Cabrera; Cocic (72. Eberhard); Monsberger, Dalipi. 

 

 

 

Fotos: FCV / Michael Zanghellini / Amiir Amedjoua