Montag, 10. August 2026

Abermals eine bittere Niederlage

Wir verlieren auch in der dritten Runde der Brack Super League Saison 2026/27 trotz einer starken Leistung und zweifacher Führung. Für die Tore gegen den FC Sion waren auf unserer Seite Julian Stark sowie Marcel Monsberger verantwortlich.

 

zam_20260809_sion_vaduz_214622.jpg

 

Traumstart und Halbzeitführung

Nach einer Übernachtung in der Westschweiz schritten unsere Jungs um Cheftrainer Marc Schneider am gestrigen Sonntagnachmittag gegen 16:30 Uhr auf den Rasen des Stade de Tourbillon in Sitten. Es ging auch nicht lange bis sich die frühere Anreise bezahlt zu machen schien – Bereits nach fünf absolvierten Spielminuten traf Julian Stark nach Vorarbeit von Monsberger das erste Mal ins gegnerische Tor. Zwar das 1:0 aus unserer Sicht, aber mit einem bitteren Nachgeschmack. Kurz davor musste Dejan Sorgic bereits angeschlagen vom Platz. Mit dem Vorsprung und einer neuen Kraft in der Person von Dejan Djokic übernahmen unsere Jungs in der Folge das Spieldiktat, verpassten es aber in mehreren Szenen einen weiteren Treffer zu verbuchen. Ganz anders machte es dann in der 21. Minute der Sittener Donat Rrudhani. Mit einem platzierten Volleyschuss ins kurze Eck brachte er die Heimmannschaft wieder ins Spiel. Und auch Sion verpasste es in der Folge, trotz mehrerer Hochkarätiger Szenen, einen Treffer nachzulegen. Dies gelang rund eine Viertelstunde später Marcel Monsberger, der den Ball nach einer herrlichen Flanke von Dalipi am gegnerischen Keeper vorbeizuköpfeln wusste. 36 Minuten absolviert 2:1 aus Vaduzer Sicht. Mit diesem Spielstand verabschiedeten sich die beiden Mannschaften in die Kabinen.

 

zam_20260809_sion_vaduz_214586.jpg

 

Wir bringen es nicht über die Zeit

Die kurze Pause scheint bei den Sittenern etwas bewegt zu haben. Sie mauserten sich im zweiten Durchgang zum besseren Team der Partie - Mehrere Wechsel auf Seiten der Walliser sorgten dafür, dass es in der Vaduzer Hälfte immer häufiger gefährlich wurde. Während das Heimteam sehr darauf bedacht war den Rückstand wieder aufzuholen, wurde das Vaduzer Spiel zunehmend defensiv und war zudem von der ein oder anderen Unzulänglichkeit betroffen. Immer wieder musste gefährliche Vorstösse der Sittener geklärt werden – Dennoch sah alles lange danach aus, als dass wir endlich (und verdienterweise) den ersten Punktgewinn der Saison feiern dürfen. In der 83. Spielminute wurde jedoch allen klar, dass dies noch knapp werden könnte. Winsley Boteli glich für die Heimmannschaft per Kopf zum 2:2 aus. Dies gab unserem Gegner erneut Aufwind und mit viel Kampfeswille gelang dann in der 94. Minute wirklich noch der absolute Nackenschlag für jeden der es mit unserem FCV hält. Wiederum per Kopf traf der Sittener Franck Surdez ins rot-weisse Herz. 3:2 für den FC Sion. Diesen Rückstand konnten wir nicht mehr aufholen und mussten letzten Endes den langen Heimweg ohne ein einziges Pünktchen im Gepäck antreten.

 

zam_20260809_sion_vaduz_215139.jpg

 

Mit Mut voran!

Die Niederlage in Sion ist die nächste bittere Pille für den FCV – Nach einer souveränen Leistung in der 2. Qualirunde der UECL gegen den AC Escaldes setzte es nun 3 Niederlagen in der Liga sowie die Hinspiel-Niederlage gegen den FC Inter Turku in der 3. UECL Qualirunde. Doch eines haben alle diese Spiele gemeinsam – Unsere Jungs haben durchs Band starke Leistungen gezeigt und machen Mut für das, was kommt! Gegen alle diese Teams wäre viel mehr drinnen gelegen als das, was uns letzten Endes geblieben ist.  Dementsprechend gilt es, sie mit voller Kraft zu unterstützen und schon ganz bald wieder zusammen Erfolge zu feiern! – beispielsweise gleich diesen Donnerstag um 19:30 Uhr mit dem Rückspiel gegen den FC Inter Turku bei uns zuhause im Rheinpark Stadion.  HOLEN WIR UNS DIE PLAY-OFFS, HOPP VADOZ!

 

 

 

Tore: 5. 1:0 Julian Stark. 21. 1:1 Donat Rrudhani, 36. 2:1 Marcel Monsberger, 2:2 83. Winsley Boteli, 94. 3:2 Franck Surdez

 

FC Sion: Racioppi; Lavanchy, Sow, Kronig, Cipriano; Berdayes (56. Chouaref), Baltazar, Sylla (56. Kabacalman), Rrudhani (66. Chipperfield); Lukembila (56. Surdez), Nivokazi (56. Boteli).

 

FC Vaduz: Schaffran; Hasler, Simani (75. Lang), Berisha, Sawadogo; Mack, Stark (55. Hammerich), Cabrera (75. Cocic); Lufti; Monsberger, Sorgic (9. Djokic (75. Kasper)).

 

 

Fotos: FCV / Michael Zanghellini