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FC Vaduz 2 verliert

Die Partie zwischen dem Vaduzer U23-Team und dem FC Altstätten begann mit einem Paukenschlag, da FCV-Schlussmann Majer gegen den heranstürmenden Irisme zu einem Foul gezwungen wurde. Der Schiedsrichter pfiff auf Elfmeter, Ilic liess sich diese Chance nicht entgehen und traf zum 0:1 (4.). Altstätten hätte daraufhin nachsetzen können, schliesslich verzeichnete Bösch in der 10. Minute einen Pfostentreffer. Inderbesten Altstättener Phase vergaben Gächter (sehenswerte Einzelaktion 13.) sowie Irisme (herrliche Vorarbeit von Gächter -15.) nächste erstklassige Möglichkeiten. Danach gelang den Sereinig-Schützlingen ein Befreiungsschlag: Zwei gefährlich getretene Eckbälle (19./20.) blieben zwar noch unbelohnt; nicht jedoch ein Versuch von Quaderer, der vom Altstättener Elfmeterpunkt unhaltbar einschoss-l:l (21.). Mit dem Ausgleich konnten die Heimischen die Begegnung offener gestalten.

Lichtblicke gab e s auch in der 28 Minute, als Gerzic nach einem Eckball frei stehend zum Kopfball kam. Ein grossartiger Reflexvon Goalie Dietsche verhinderte für Altstätten Schlimmeres; im Gäste- Strafraumgingesaberweiterhin heiss her. Quaderer hiess der Nutzniesser, doch konnte er seine exzellente Nachschussmöglichkeit nicht verwerten. In dieser Phase wäre für Vaduz vielleicht mehr möglich gewesen; kam hinzu, dass Altstätten den Schwung aus der starken Anfangsphase etwas vermissen liess. Zur Pause blieb es dann beim Zwischenstand von 1:1. Die zweite Halbzeit begann mit einem Spiegelbild zur ersten, und tatsächlich folgte ein weiterer Altstättener Treffer. So geschehen in der 48. Minute, als Sturmspitze Irisme auf und davon zog (nach einem herrlichen Steilpass) und die Aktion mustergültig abschloss. Kurzzeitig konsterniert versuchten die Vaduzer erneut zu kontern. Für Aufsehen sorgte u. a.

Ein Quaderer-Solo, welches zueinem Eckball führte (61.). Auch dieserbrachte Gefahr; jedoch war der Abschluss nicht zwingend genug. Besser machte es Heeb, dessen strammer Schuss nur knapp das gegnerische Tor verfehlte (Dietsche wäre cháncenlos gewe sen - 65.). Bitter für Vaduz, dass Caglar mit schmerzverzerrtem Gesicht das Feld verlassen musste (nach einem unglücklichen Zusammenprall mit einem Gegenspieler - 69.). Möglicherweise droht dem Vaduzer Verteidiger sogar ein längerer, verletzungsbedingter Ausfall. Seine Mitspieler mobilisierten nochmals alle Kräfte, um den Ausgleich zu erzwingen. Die grosse Möglichkeit dafür ergab sich für Sabljo, der einen Mamuti-Freistoss per Kopf verlängerte (knapp am Tor vorbei- 80.). Auchinder Schlussphase sowie in der fünfminütigen Nachspielzeit warfen die Gastgeber alles in die Waagschale -ohne Erfolg (Endstand 1:2).

Quelle: Liechtensteiner Vaterland