HomeAktuellServiceMedienSitemapKontakt 
SaisonTicketsShopUEFA-ELFansStadionVereinSponsorenJuniorenBreitensport

Fragen, Anmerkungen, Kritik und mehr

Wir beantworten Ihr Anliegen gerne, sofern dieses sachlich formuliert ist und nicht anonym eingeht – schliesslich möchten wir auch eine entsprechende Antwort geben.

Ihr direkter Draht zum Vorstand.

Thema vom 29.04.2010: Liechtenstein und Region im Vordergrund

Albin Johann, Präsident des FCV, will den Verein wieder stärker in der Region verankern und vermehrt auf Spieler aus Liechtenstein und der Region setzen. Es gäbe genug junge Talente in der Region und in Liechtenstein, denen der Verein die Chance zur Entfaltung geben will, erklärte er anlässlich der ausserordentlichen Generalversammlung. „Der FCV bietet dafür die perfekten Strukturen aufgrund seiner Professionalität. Es ist kein Amateurverein.“ so Johann. Er  wolle erreichen, dass sich die Spieler voll mit dem FCV identifizieren und gern bleiben.

Für den neuen Präsidenten ist der FCV jedoch weit mehr als ein Profiverein. So liege ihm der Breitensport, die Juniorenförderung ebenso wie die vertiefte Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und dem Liechtensteiner Fussballverband am Herzen. Dies sei auch stets Intention des Hauptsponsors MBPI, ein international tätiges Family Office, gewesen, der er als Geschäftsführer vorsteht. Die Doppelrolle als Vertreter des Geldgebers und Präsident sieht der Triesner denn auch nicht als Problem. Es sei ein Vorteil, wenn der Präsident die finanzielle Situation des Vereins im Detail kenne. Dies würde gleichzeitig auch zu mehr Kostensensibilität führen. Johann kündigte bereits eine Budgetkürzung an.

In Sachen Swiss Football League erklärte der frisch gewählte Präsident, sei inzwischen eine gute Lösung gefunden worden. Jedoch müssten alle Engagierten im Verein die Vertreter des Schweizer Fussballs sowohl sportlich als auch inhaltlich überzeugen, dass ein Verbleib des FCV im Profibereich auch in Zukunft Sinn macht und auch für sie Vorteile bringt.

Thema vom 20.10.2009: Interview mit Franz Schädler

Franz Schädler gab an den beiden Generalversammlungen mitte September aus beruflichen Gründen seinen Rücktritt aus dem Verwaltungsrat der FC Vaduz-Lie AG und als Präsident des FC Vaduz bekannt. Er wird jedoch als Delegierter speziell für die Verhandlungen betreffend die Teilnahme des FC Vaduz am Spielbetrieb der Swiss Football League weiterhin zur Verfügung stehen. Der FC Vaduz bedankt sich an dieser Stelle nochmals herzlich für seine geleisteten Dienste. Franz Schädler stand dem FC Vaduz für ein Interview bereit über seine Zeit als Präsident:

Was waren die Hauptaufgaben als Präsident im FC Vaduz?
Die Hauptaufgaben waren Medientermine, Sitzungen, Vereinsanlässe, Spiel-Besuche, Personalwesen, vereinspolitische Anlässe und Meetings mit Sponsoren und Gönnern. In der Super League war natürlich das Medieninteresse sehr gross, da gab es schon mal pro Woche drei bis vier Zeitungsinterviews, einen Fernsehauftritt und ein Radiointerview. Im Schnitt waren wöchentlich so an die 50 E-Mails zu bearbeiten und der regelmässige Kontakt mit der Geschäftsstelle ist sehr wichtig, damit man im Bilde ist. In meiner Zeit war halt die Vertragsdiskussion mit der Swiss Football League relativ zeitaufwändig. Und wenn's sportlich nicht gut läuft, hat man's natürlich auch mit vielen Kritikern zu tun, darunter auch Besserwisser und Schreihälse.

Was waren die bewegendsten Momente im Jahr als FCV-Präsident?
"Bewegend" war gleich der Beginn meiner Amtszeit. Ich war kaum eine Woche im Amt und in meinen schon lange vorher gebuchten Ferien auf Teneriffa, als mich ein Journalist anrief. Er hätte nur ein paar Fragen, aber da ich in den Ferien sei, wolle er mich nicht weiter stören. Nach meiner Rückkehr erfuhr ich dann, dass ich bei seiner "Umfrage" als schlechtester Präsident auf dem letzten Rang gelandet war.
Sicher sehr interessant sind die Begegnungen mit den Grössen dieses Sports, und die Einladungen zu grossen Spielen und Gala-Anlässen haben sicher ihren Reiz. Ansonsten waren die Spiele selbst das Bewegendste: Ein unerwarteter Sieg gegen die Young Boys am einen Ende der Skala und ein Desaster in Basel am anderen. Das war wie in der Achterbahn.

Hätten Sie im Nachhinein einige Sachen anders gemacht?
Im Fussball gibt es viele "hätte" und "würde". Jeder würde eine andere Aufstellung machen, jeder hätte die 100%-Chance selbst noch reingemacht, einer würde den Vorstand zum Teufel schicken, ein anderer den Trainer, und so weiter und so fort. Im jeweiligen Moment habe ich das gemacht, was mir richtig erschien, und soviel, wie ich Zeit und Ressourcen zur Verfügung hatte. Es gibt natürlich in diesem Geschäft "Experten", die alles ganz anders machen würden, und im Misserfolg bekommen diese Stimmen viel Gewicht. 
Als Neuling ist man in so einem Amt manchmal noch ein bisschen unsicher. Da verwendet man auf die eine oder andere Sache zuviel Zeit, oder man nimmt Aussagen und "Plauderi" zu Ernst. Ich habe mir wohl ein paar graue Haare unnötigerweise eingehandelt.

Wie werden Sie in Zukunft mit dem FC Vaduz verbunden sein?
Ich bin nach wie vor Präsident der Gönner-Vereinigung VIP-Club und Delegierter des Verwaltungsrats für das Dossier "FCV - Teilnahme am Spielbetrieb der Swiss Football League". Wenn man wie ich vor 40 Jahren an der Hand des Vaters zum ersten Fussballspiel nach Vaduz gegangen ist, bleibt man dem Verein verbunden. Allerdings freue ich mich darauf, irgendwann wieder völlig unbelastet ein Spiel geniessen zu können. Damals hat übrigens der FC Vaduz gegen Buochs 0:3 verloren, und mein Vater hat sich zwar über das schlechte Spiel der Mannschaft aufgeregt. Es ist ihm aber nicht in den Sinn gekommen und er hatte auch keine Zeit dazu, den ganzen Verein deshalb als Scherbenhaufen zu bezeichnen und alle zum Teufel zu wünschen. Ich bin kein Nostalgiker, aber es ist unglaublich, wie respektlos heutzutage gewisse Leute auftreten, und nicht selten sind's gerade jene, die vom FC Vaduz profitieren.

Haben Sie die Erfahrungen als Präsident auch privat weitergebracht?
Ja, natürlich. Und es ist ja im Leben leider so, dass einem vor allem die Niederlagen und unangenehmen Erlebnisse weiterbringen. Aber auch der Umgang mit den Medien, vor allem dem Fernsehen, war Neuland für mich. Ich war ja vorher nicht unbedingt im Blitzlicht-Gewitter, bin eher der zurückhaltende Typ. Ich weiss jetzt besser, wie der Journalismus "tickt", allerdings ist das teilweise eine traurige Erkenntnis, denn vor allem der Boulevard-Journalismus ist erschreckend oberflächlich und hat nicht mehr viel mit Nachrichtenübermittlung, sondern nur mit respektlosen Schlagzeilen zu tun. Auf der anderen Seite hat der Umgang z.B. mit Radio L und einigen anderen Medienschaffenden enorm viel Spass gemacht.
Auch war ich mir bisher eher gewohnt, mit Leuten zu sprechen, die interessiert und positiv eingestellt sind. Der Fussball aber ist ein Tummelfeld für Pessimisten, Besserwisser und Selbstdarsteller. Da heisst es Ruhe bewahren und sich daran erinnern, dass man den Lebensunterhalt anderweitig bestreitet. Ich hab zwar eine dickere Haut bekommen, aber eigentlich ist sie immer noch zu dünn für so einen Job.
 
Trotz des Rücktritts aus dem Verwaltungsrat aus beruflichen Gründen haben Sie sich bereit erklärt, für die Verhandlungen betreffend die Teilnahme des FC Vaduz am Spielbetrieb der Swiss Football League weiter zur Verfügung zu stehen. Wie sehen da die nächsten Schritte aus?
Zurzeit laufen die Verhandlungen auf Ebene der beiden Fussballverbände. Das ist auch richtig so, um eine nachhaltige Lösung für den Liechtensteiner Fussball als Ganzes zu finden. Seitens des FC Vaduz gibt es also zurzeit keine grossen Aktivitäten in diesem Zusammenhang. 

Thema vom 30.09.2009: Zusammensetzung des Vorstandes

Der aktuelle Vorstand des FC Vaduz besteht aus den Herren Lorenz Gassner, Vaduz, Christopher A. Holder, Vaduz und Heinrich Schellenberg, Allschwil.

Die Ressorts sind wie folgt zugeteilt:

  • Lorenz Gassner: Kommunikation, Junioren, Schiedsrichter
  • Christopher A. Holder: Marketing, Sponsoring, Infrastruktur
  • Heinrich Schellenberg: Geschäftsstelle, Finanzen, Gönnervereinigungen

Der Vorstand hat entschieden, die verschiedenen Aufgabengebiete fix unter den Vorstandsmitgliedern aufzuteilen, ohne dass im Moment ein Präsident gewählt ist. Wie anlässlich der Generalversammlung vom 10. September erörtert, sind Neuwahlen geplant, sobald eine Entscheidung über den Verbleib des FC Vaduz in der Swiss Football League gefällt ist.

 

Thema vom 26.09.2009: sportliche Entwicklung

Zwischen den beiden Spielen vom vergangenen Mittwoch gegen Kriens und dem Sonntagsspiel gegen Winterthur hat der Verwaltungsrat der FC Vaduz-Lie AG die aktuelle Situation besprochen und entschieden, eine kurze Stellungnahme dazu abzugeben:
Nach dem Abstieg aus der Axpo Super League haben wir der sportlichen Leitung unter Federführung von Teamchef Pierre Littbarski die Möglichkeit gegeben, die Mannschaft mit klaren Vorgaben umzubauen. Nach den vorgenommenen Veränderungen verfügen wir aktuell über einen Kader mit sechs Liechtensteinern, zehn Schweizer und neun Deutschen, denen das Vertrauen für die aktuelle Saison geschenkt wurde.
Obwohl der Verwaltungsrat und der Vorstand mit der bisherigen, sportlichen Entwicklung nicht zu hundert Prozent zufrieden ist, hat er beschlossen, dass ein Trainerwechsel zum jetzigen Zeitpunkt kein Thema ist und hat Teamchef Littbarski sein Vertrauen ausgesprochen. Der Verwaltungsrat appelliert an alle, Besonnenheit zu wahren und dem Teamchef, dem Trainer- und Betreuerstab und nicht zuletzt unserer Mannschaft den Rücken zu stärken und sie zu unterstützen, um so einen positiven Trend in der sportlichen Entwicklung des FC Vaduz zu bewirken.

FC Vaduz, Postfach 158, 9490 Vaduz, Fürstentum Liechtenstein, T +423 375 18 00, F +423 375 18 09, info@fcvaduz.li
HAUPTSPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER
AUSRÜSTER
FANBUS
FANSEITE