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FC Vaduz zeigt gute Ansätze, verliert dennoch in Altach

Das Challenge-League-Team des FC Vaduz verlor das gestrige Testspiel beim österreichischen Bundesligisten SCR Altach mit 3:1 (1:1)-Toren. Göppel für das Gästeteam (11.) sowie Grbic mit einer Doublette (13./48.) und Zwischenbrugger (52.) erzielten die Tore.

 

Altach wendete das Blatt nach der FCV-Führung

Zwei herrliche Kombinationen führten zu zwei Toren innert drei Minuten: Devic schickte Mathys ideal in die Tiefe, dessen langgezogene Flanke nahm Göppel volley, der traf mittels Lattenunterkante ins rechte Eck (0:1). Auf der Gegenseite klärte Von Niederhäusern nicht ausreichend; der Ball landete bei Grbic, der stiess nach Doppelpass mit Tekpetey in den Strafraum vor, legte einen Haken ein und traf ins nahe, obere Eck (1:1). In der Folge hätten weitere Tore fallen können, denn Tekpetey (2 7.), Puljic (35.), Grbic (37.), Jüllich (38.) und Bühler (45.) scheiterten, doch Göppel (23.) und Gehbauer (40.) liessen in einem gefälligen Spiel zwei erstklassige Hochkaräter liegen.

 

In der zweiten Halbzeit kam der FCV schlecht aus der Kabine. Die Dreierabwehrkette war noch nicht sortiert: Grbic lief Richtung Strafraum und traf beherzt aus 17 Metern ins rechte Eck (2:1). Und nach dem vierten Altacher Eckball erhöhte Zwischenbrugger mittels Kopf ins lange Eck, wo kei- ner abgesichert hatte (3:1). Offenbar verzichtet auch Siegrist auf jene Absicherung am hinteren Pfosten. «Die entstanden blöd, denn jeder hat sich auf den anderen verlassen und beim Standard waren wir nicht eng genug am Mann», so FCV-Trainer Roland Vrabec.

 

Der FCV kombinierte teilweise gefällig, doch der Anschlusstreffer wollte nicht gelingen: Turkes, Devic und Göppel scheiterten innert vier Sekunden entweder an Torhüter Korbas oder an einem Verteidiger (53.). Danach war es U23-Spieler Chevalley, der zweimal in bester Position scheiterte (73./76.). Kamber (54.), Jüllich (77.) und Devic (85. /87.) ver- fehlten. Altach sah sich in die Defensive gedrängt, kam durch Piesinger (56.) und Tekpetey (68.) zu zwei Möglichkeiten, war im Abschluss letztlich kaltschnäuziger.

FCV-Profis während vier Tagen trainingsfrei

 

FCV-Trainer Vrabec zog ein positives Fazit: «Es war ein gefälliges Spiel, ich ärgere mich ein wenig über die zwei Tore anfangs der zweiten Halbzeit, denn die waren unnötig. Wir haben ordentlichen Fussball gespielt mit den personell reduzierten Möglichkeiten. Wir hätten ein Unentschieden oder das eine oder andere Tor mehr verdient. Das Ergebnis war sekundär, wir wollten im Rhythmus bleiben.» Vrabec lobte etliche Spieler und hob Göppel hervor: «Er hat ein sehr gutes Spiel gezeigt. Man sieht, dass alle bereit sind für den Wettkampf und das ist entscheidend.» Die FCV-Spieler erhalten nun vier trainingsfreie Tage. «Um zu regenerieren», präzisierte Vrabec. 
(Quelle: Liechtensteiner Vaterland)


FC Vaduz zeigt gute Ansätze, verliert dennoch in Altach