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Befreiungsschlag gegen den FC Aarau

Trainer Mario Frick waren vor der Partie die Innenverteidiger ausgegangen. Puljic, Sülüngöz und Mikus sind schon länger verletzt. Ausserdem zog sich Bühler im Spiel gegen Winterthur eine Zerrung am Oberschenkel zu. Zu allem Überfluss musste auch noch Captain Muntwiler eine Gelbsperre absitzen. So rückte Von Niederhäusern nach innen und spielte neben Neu-Captain Sandro Wieser in der Mitte. Ausserdem gab Aron Sele sein Startelf-Debüt.

Das Spiel startete sehr ausgeglichen. Es war beiden Mannschaften anzumerken, dass das Selbstbewusstsein nicht gerade im Überfluss vorhanden war. Der FC Aarau startete dennoch besser in die Partie. Vor allem die zu ungenauen Zuspiele in der Startphase brachten die Vaduzer Hintermannschaft immer wieder in Bedrängnis. Insbesondere Wieser wehrte aber ab, was aufs Tor kam und klärte ein ums andere Mal. Nach der Startviertelstunde fing sich das Heimteam etwas und die Aktionen wurden klarer. Dennoch spielte sich das Geschehen meist rund um den Mittelkreis ab. Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. In der 34. Minute dann doch fast das 1:0 für den FC Vaduz: nach schöner Flanke von Dossou scheiterte Brunner noch knapp an Nikolic. Der daraus resultierende Eckball führte dann zur erlösenden Führung für die Hausherren. Wieser setzte sich im Strafraum durch und drückte den Ball mit dem Kopf in die Maschen. Im Gegenzug aber beinahe das 1:1. Einen Freistoss von 20 Metern konnte Hirzel nur ablenken, schaffte es aber den Nachschuss zu parieren. Nun war Spannung drin im Rheinpark Stadion. Da Spiel wurde jetzt deutlich intensiver geführt, ein Tor wollte aber beiden Seiten bis zur Pause nicht mehr gelingen.

Der FC Aarau kam wiederum besser aus der Kabine. In der 48. Minute wusste sich Wieser an der Strafraumgrenze nur mit einem Foul zu helfen. Der Freistoss aus 17 Metern war zum Glück schlecht geschossen und so stand es weiterhin 1:0 für den FCV. Im Gegenzug scheiterte Brunner mit seinem Schuss knapp. Das Spiel war nun ziemlich fahrig und durch Fehlpässe und giftige Zweikämpfe im Mittelfeld geprägt. In der 59. Minute dann der Schock für den FC Vaduz. Nach eigenem Eckball konterten die Gäste blitzschnell über Almeida und Tasar. Dieser war schneller als Lüchinger und liess Hirzel aus 16 Metern ins lange Eck keine Chance. Man muss aber zugeben, dass sich dieser Treffer abgezeichnet hatte. Der FCV war danach sichtlich verunsichert und musste sich erst wieder sortieren. Und das taten sie auch. In der 71. Spielminute schloss Coulibaly eine herrliche Kombination von Dossou über Mathys und Tadic zum 2:1 ab. Ein herrlich herausgespielter Treffer. Dieses Tor gab den Vaduzern sichtlich wieder mehr Selbstvertrauen und so kamen sie das eine oder andere Mal gefährlich vor das Tor der Aarauer. Ein Treffer wollte allerdings nicht gelingen, immerhin hielt man so den Gegner wenigstens vom eigenen Gehäuse weg. In den letzten zehn Minuten erhöhte der FCA verständlicherweise wieder den Druck, doch die Mannschaft von Trainer Frick wehrte sich gekonnt gegen alle Angriffe und konnte somit die drei Punkte im Rheinpark Stadion behalten.

FC Vaduz: Hirzel; Vitija, von Niederhäusern, Wieser, Göppel; Sele; Dossou (Drazan / 79.'), Mathys (Frick / 84.'), Blasucci (Lüchinger / 46.'), Coulibaly; Brunner (Tadic / 66.')

FC Aarau: Nikolic; Giger (Hammerich / 83.'), Bürgy, Schindelholz, Obexer; Peyretti (Peralta/ 66.'), Jäckle (Leo / 90.'), Zverotic, Tasar; Almeida (Ramadani / 76.'), Meierhofer

Tor: 1:0 Wieser (35.'), 1:1 Tasar (59.'), 2:1 Coulibaly (71.')

Verwarnungen: 48.' Wieser (Foulspiel), 65.' Von Niederhäusern (Foulspiel), 73.' Peralta (Foulspiel)

Rheinpark Stadion: 1'639 Zuschauer

Schiedsrichter: Alessandro Dudic
Assistenten: Didier Dubrit, Bastien Lengacher
4. Offizieller: Tobias Thies

FC Vaduz ohne: Mikus, Sülüngöz, Puljic, Bühler, Gajic (alle verletzt); Muntwiler (gesperrt) Chevalley, Saglam, Ospelt (nicht im Aufgebot)


Befreiungsschlag gegen den FC Aarau