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Auswärtssieg zum Auftakt!

Der FC Vaduz konnte das Auftaktspiel der Challenge-League-Saison 2018/19 erfolgreich gestalten. Dank Treffern von Gajic, Wieser und von Niederhäusern besiegte Vaduz den FC Chiasso auswärts mit 3:1.

Am Ende zeigte sich der FC Vaduz effizient genug, um den Saisonstart positiv zu gestalten. Allerdings hätte das Spiel in Chiasso in der zweiten Halbzeit auf beide Seiten kippen können. Dank Sandro Wieser und Nils von Niederhäusern gelang Vaduz im ersten Spiel ein Dreier.

Der FC Vaduz erwischte einen optimalen Start in das erste Spiel der Challenge-League-Saison 2018/2019. Auswärts beim FC Chiasso nahm die Mannschaft von Trainer Roland Vrabec zu Beginn das Zepter in die Hand und liess die Gastgeber zu kaum einer Chance kommen. So richtig gefährliche Tormöglichkeiten waren in den ersten Minuten allerdings noch Mangelware. Den ersten Versuch erreichte Maximilian Göppel nicht mehr, nachdem Neuzugang Jodel Dossou eine Flanke von der rechten Seite auf den Strafstosspunkt brachte. Während die Vaduzer agierten, konnte Chiasso in der Anfangsphase nur reagieren – und dies meist mittels Konter. Daraus entstand auch die erste Tormöglichkeit. Zoran Josipovic und Nicolae Milinceanu kamen gegen Göppel Richtung Vaduzer Tor. Milinceanu versucht es am Ende alleine gegen Goalie Andreas Hirzel, der aus spitzem Winkel jedoch die Oberhand behielt und auch den Nachschuss verhindern konnte.

Eine knifflige Situation gab es nach einer knappen Viertelstunde. Solo­spitze Boris Babic kann den Spielaufbau von Chiasso direkt nach dem ersten Pass stören und sich den Ball sichern. In der Folge wird er vom Defensivmann zurückgehalten, was Schiedsrichter Luca Gut jedoch nicht als Foul taxierte und keinen Penalty pfiff. Beim nächsten Angriff der Residenzler pfiff Gut dann aber ein Foulspiel an Babic. Milan Gajic schnappte sich 20 Meter vor dem Tor von Goalie Anthony Mossi die Kugel, zirkelte den Ball unter der hochspringenden Mauer hindurch und traf in der Folge per linkem Innenpfosten zur verdienten 1:0-Führung des FCV. Diese sollte dann jedoch nicht einmal 120 Sekunden halten. Nach einem schnell ausgeführten Freistoss wurde die FCV-Defensive überrascht, Josipovic tauchte alleine vor Hirzel auf und brachte den Ball neben dem rechten Pfosten im Tor unter.

In der Folge beruhigte sich das Spiel deutlich. Es war weniger Tempo in der Partie und die Teams kamen auch zu weniger Möglichkeiten. Vaduz versuchte es immer wieder über die rechte Seite und Jodel Dossou. Seine Hereingaben fanden jedoch meist keinen Abnehmer und wenn, dann brachten diese Möglichkeiten nichts Zählbares ein. Auf der anderen Seite wurde Chiasso immer gefährlicher. Vor allem Josipovic, Milinceanu und Monighetti tauchten immer wieder vor Hirzel auf. Letzterer hatte fünf Minuten vor der Pause die grösste Chance, die Gastgeber in Führung zu bringen. Im Fünfmeterraum kam er völlig freistehend zum Abschluss, schaffte es aber irgendwie, den Ball über das Tor zu schies­sen.

Die zweite Halbzeit begann dann ähnlich wie die erste geendet hatte. Vaduz hatte viel Ballbesitz, doch Torgefahr war bei beiden Teams Mangelware. Die Liechtensteiner versuchten es zunächst über die linke Seite. Nach einem schönen Pass von Lüchinger auf Coulibaly, der an der Seitenlinie mitgelaufen war, bekam er die Hereingabe von der Grundlinie wieder zurück, schoss dann aber zu zentral und zu schwach auf den Heimkeeper. Auf der anderen Seite vergab Malinowski die erste gute Möglichkeit nach Wiederbeginn.

Nachdem es in der ersten Halbzeit 17 Minuten bis zum ersten Vaduzer Torerfolg dauerte, warteten die Residenzler in der zweiten Halbzeit eine Minute länger, um erneut in Führung zu gehen. Nach einem Eckball von Milan Gajic von der rechten Seite stieg Innenverteidiger Sandro Wieser im Strafraum am höchsten und köpfte die Kugel knapp neben dem rechten Pfosten ins Tor. Dieses Mal sollte die Führung länger halten, denn von Chiasso kam nicht sofort die Gegenwehr, wie sie noch in Halbzeit eins kam. Sie fanden gegen gut stehende und konzentrierte Vaduzer zunächst keine Mittel, um selbst Torgefahr zu erzeugen. Vielmehr waren es die Gäste aus dem Fürstentum, die gute Angriffe spielten. Doch beim letzten Pass fehlte es auch aufseiten des FC Vaduz an Präzision. So hatten sie zwar mehr Ballbesitz und mehr Offensivdrang, doch daraus konnten sie im ersten Moment keinen Profit schlagen. Eine Viertelstunde vor dem Ende glückte dann nochmals ein Angriff. Auf der rechten Seite konnte Mohamed Coulibaly viele Meter gutmachen. Er legte kurz vor der Grundlinie zurück auf Nils von Niederhäusern, der am Sechzehnereck goldrichtig stand, und den Ball am langen Pfosten ins Tor brachte.

Für Gefahr sorgte Chiasso dann erst in der Schlussphase nochmals. Zunächst köpfte der eingewechselte Stefano Guidotti knapp am Pfosten vorbei. In der Nachspielzeit wurde ein Abschluss von Milinceanu gerade noch rechtzeitig zum Eckball abgefälscht. Damit gelang dem FC Vaduz ein Auftakt nach Mass und der erste Dreier ist auf dem Konto gutgeschrieben. (Quelle: www.volksblatt.li)

 

FC Vaduz: Hirzel; von Niederhäusern, Wieser, Muntwiler, Göppel; Gajic; Dossou (Drazan 59.'), Mathys (Bühler 71.'), Lüchinger, Coulibaly (Brunner.83.'); Babic (Tadic 59.')

FC Chiasso: Mossi; Monighetti (Belometti.63.'), Gennari, Lurati, Alessandrini; Padula, Kabacalman (Charler.72.'), Rey (Guidotti 78.'), Malinowski (Bahloul.71.'); Milinceanu, Josipovic

Tore: 0:1 Gajic (17.'), 1:1 Josipovic (20.'), 1:2 Wieser (62.'), 1:3 Von Niederhäusern (76.')

Verwarnungen: 16.' Monighetti (Foulspiel), 31.'Minute Von Niederhäusern (Foulspiel), 51.' Muntwiler (Foulspiel) 

Stadio Comunale Riva IV: 550 Zuschauer

Schiedsrichter: Luca Gut

FC Vaduz ohne: Mikus, Sülüngöz, Puljic, Chevalley (alle verletzt); Ospelt, Frick, Saglam, Blasucci (nicht im Aufgebot)




Auswärtssieg zum Auftakt!