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FC Vaduz 2: Heimsieg zum Auftakt

Der FCV konnte seine Auftaktpartie gegen Mels umbiegen (Endstand 3:1). Bemerkenswert, dass dies in Unterzahl gelang. In der Schlussphase gab es auch für Mels einen Ausschluss.

Zunächst waren es die Vaduzer, welche frech nach vorne spielten. In der Anfangsphase blieben Chancen aufseiten der Gastgeber jedoch aus. Im Gegensatz zu Mels, welches über die quirlige Sturmspitze Müller zu einem vielversprechenden Konter kam (Abschluss jedoch über das Tor - 5.). Gefährlich ebenso eine Aktion aus der 7. Minute: Ausgangspunkt war ein weiter Einwurf von Lipovac; der Nutzniesser hiess Novoa, doch strich sein wuchtiger Kopfball knapp am Vaduzer Tor vorbei. Ferner stand Vaduz-Schlussmann Tuhcic auf dem Prüfstand. Bei Möglichkeiten für Lipovac, welche er grossartig zunichte machte (12./14.). Plötzlich ergab sich eine Gelegenheit für Gerzic, der nach einem Freistoss unbedrängt zum Kopfball hochstieg (um Haaresbreite verfehlte er das Leder). Es war eine gute Chance auf eine mögliche Führung; ebenso wie jene von Novoa, dessen scharf getretener Freistoss Freund und Feind verfehlten (25.). Danach spielte sich vieles zwischen den beiden Strafräumen ab, hart umkämpfte Zweikämpfe waren Trumpf. Die Vaduzer Sturmspitze Quaderer setzte vor der Pause nochmals ein Zeichen. Erst ein strammer Schuss von der rechten Strafraumgrenze (knapp am Tor vorbei - 42.), dann ein Solo in den Melser 16er, welches zu einem Eckball führte (43.). Das Tor erzielte jedoch nicht Vaduz, sondern der Melser Lipovac, der nach einem Novoa-Freistoss zum 0:1 abstaubte (45.). Bitter zudem, dass Torhüter Tuhcic nach dem Pausenpfiff ausgeschlossen wurde (wegen einer Tätlichkeit).

«Verkehrte Fussballwelt» nach dem Seitenwechsel

In numerischer Unterlegenheit lief es für die Vaduzer wie am Schnürchen. Grosser Druck herrschte zur Überraschung vieler auf das Melser Tor, wobei eine Co-Produktion Mamuti/Cecchini den Anfang machte (46.). Sehenswert ferner ein Sabljo-Kopfball (nach einer Ospelt-Ecke 52.) oder ein Schuss von Mamuti auf die lange Ecke (54.). Nach einer Chance für Gartmann (herrliche Vorarbeit Cecchini - 56.) war es dann so weit. Der fällige Ausgleich erzielte Gartmann - im Anschluss an einem Sabljo-Freistoss (63.). Und was war mit dem FC Mels? die Gäste waren in Überzahl schlichtweg zu harmlos und scheiterten mitunter an der Vaduzer Abseitsfalle. Die Sereinig-Truppe witterte hingegen ihre Chance und stellte durch Sabljo auf 2:1 (nach einer Ospelt-Ecke - 74.). Bei Mels haderte man nun ebenfalls mit einem Ausschluss (gegen Tscherfinger 83.). Spätestens mit dem 3:1 durch Mamuti (90.) war die Partie zugunsten des FCV entschieden.


Vaduz II - Mels 3:1 (0:1)

Rheinpark Stadion, Vaduz. 100 Zuschauer. Schiedsrichter Stefan Scherrer, assistiert von Anto Ceko und Bratislav Levic. Vaduz U23: Tuhcic; Kaiser (ab 31. Marxer), Mikus, Gerzic, Dervishi (ab 46. Majer); Gartmann, Sabljo, Ospelt, Mamuti; Cecchini, Quaderer (ab 78. Chevalley). FC Mels: Jäger; Lipovac, Gurzeler, Mannhart, Giordano; Tscherfinger, Morina (ab 86. Willi), Novoa, Bleisch (ab 77. Haliti); Pablo Müller, Murati. Tore: 0:1 45. Renato Lipovac; 1:1 63. Ramon Gartmann; 2:1 74. Luka Sabljo; 3:1 90. Skelcim Mamuti. Bemerkungen:

Vaduz U23 ohne Sljivar (Militär); Mels ohne Marthy, Marco Willi, Wildhaber, Gmür (alle gesperrt), Agostino und Baydar (beide verletzt). Verwarnungen für Marxer (45. - Foulspiel), Sabljo (90. - Foulspiel) und Giordano (90. - Reklamieren). Rote Karte für Tuhcic (in der Pause. - Tätlichkeit). Eine gelb/rote Karte für Tscherfinger (60. - Foulspiel/83. - Foulspiel). Eckenverhältnis 6:4 (2:2)

Quelle: Liechtensteiner Vaterland