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FC Vaduz 2: Herbe Niederlage am Walensee

Trotz einer 0:1-Führung verlor das Vaduzer U23-Team auswärts in Weesen gegen den Tabellenzweiten mit 4:1.

Die Gastgeber machten auf der heimischen Sportanlage Moos von Anfang an Druck und versuchten, die Vaduzer zu überrumpeln. Die Residenzler stemmten sich aber vehement dagegen, denn sie wollten sich nicht einfach so locker überfahren lassen. Im Gegenteil, die Vaduzer suchten ebenfalls ihr Heil in der Offensive: Ein Ospelt-Freistoss sowie ein Mamuti-Sololauf in den Weesener Strafraum brachten auf alle Fälle etwas Entlastung. Wenige Minuten später durften die Vaduzer sogar über einen Torerfolg jubeln, da Sabljo eine kurz ausgeführte Ecke über Mamuti und Ospelt per Kopf zum 0:1 verwandelte (7.). In der Folge hatten die Gäste das Geschehen im Griff, bis auf eine Ausnahme: Surynek kam in der 20. Minute unbedrängt zum Kopfball, doch verfehlte er das Ziel. Auf der Gegenseite machte der quirlige Mamuti mit einem nächsten starken Solo in den Weesener Strafraum auf sich aufmerksam. Erneut schafften es die Gäste allerdings nicht, die Aktion erfolgreich abzuschliessen (23.). Danach plätscherte das Spiel so vor sich hin, bis kurz vor der Pause richtig Aktion ins Geschehen kam. Es war wohl eine Schlüsselszene, denn noch vor dem Halbzeitpfiff konnten die Heimischen die Partie drehen. Auch deshalb, weil Marxer verletzungsbedingt an der Aussenlinie behandelt werden musste. Sonst wäre Vojta möglicherweise nicht der Ausgleich gelungen (32). Es folgte der nächste Rückschlag, da Rakovan in der 35. Minute das 2:1 erzielte. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Kabinen.

Zwei Gegentore in den Schlussminuten

Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die erste, denn Weesen agierte erneut druckvoll nach vorne. Gefahr gab es vor allem bei stehenden Bällen oder einer Kopfballchance von Kuzel, welche Tuhcic mittels einer Glanzparade zur Ecke klärte (50.). Diese brachte nichts ein, ebenso wenig wie die darauffolgenden Minuten. Die Sereinig-Truppe überstand eine nächste Weesener Drangphase also ohne Gegentreffer. Auch Chancen für Müller (Fernschuss - 70.) sowie für Kuzel (Abschlussüber dasVaduzer Tor-72.) bescherten Weesen keinen zählbaren Erfolg. Und Vaduz? Im Gegensatz zur ersten Hälfte blieben die Gäste in der Offensive blass. Zumindest lange Zeit, denn mit der Hereinnahme von Quaderer (81.) bewies Trainer Sereinig ein gutes Gespür. Quaderer war es denn auch, der den besten Vaduzer Angriff im gesamten Spiel einleitete (über Mamuti und den ebenso eingewechselten Gartmann- 84.). Trotz aller Bemühungen sollte den Residenzlern der erhoffte Ausgleich nicht mehr gelingen. Stattdessen erhöhte der ungemein agile Kuzel in der 86. Minute auf 3:1. Der Schlusspunkt? Nein, weil Dovicak erst den Pfosten (89.) und in der Nachspielzeit zum 4:1 traf.

Dank der drei Punkte bleibt Weesen erster und einziger Verfolger von Leader Buchs. Der Rückstand auf den Aufstiegsplatz beträgt vier Runden vor Schluss weiterhin drei Punkte. Das Vaduzer U23-Team liegt nach dieser Niederlage im gesichterten Mittelfeld. Von Platz fünf bis Rang zehn ist bis zum Saisonende noch alles drin, die Teams in dieser Region liege nahe beisammen.

Quelle: Liechtensteiner Volksblatt