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Cleverer Gegner bezwingt FC Vaduz Team 2

Auf dem Kunstrasenplatz des Rheinpark Stadions neutralisierten sich beide Mannschaften vorerst. Trotzdem ergaben sich für Vaduz etwaige Möglichkeiten; nämlich nach vielversprechenden Eckbällen, welche jedoch keinen Abnehmer fanden. Ein frühes Tor hätte der Begegnung wohl zusätzlich Brisanz gegeben. So plätscherte die Partie etwas vor sich hin, spielte sich vieles im Mittelfeld ab. Es dauerte bis zur 17. Minute, ehe eine Co-Produktion Kälin/Morina für Aufsehen sorgte. Vaduzer Abwehrbeine verhinderten hier Schlimmeres; kurz darauf musste sich Torhüter Chande jedoch erstmals geschlagen geben. Dieses Mal sorgte Morina für die Vorarbeit - Bahadir schloss die Aktion mustergültig ab- 0:1 (18.).

Harmloses Vaduz in der 1. Halbzeit

Mitte der 1. Hälfte hatte Rapperswil-Jona das Geschehen im Griff. Zudem ergaben sich nächste Möglichkeiten für Tolaj (26./29.), jedoch vergebens. Vaduz? Die Gastgeber fanden einfach kein Mittel, um den Gegner in Verle- genheit zu bringen. Kein Durchkommen für Ospelt, Spiess & Co., sowohl in der Mitte als auch über die Flügel. Für die Sturmspitzen Cecchini und Gerzic gab es somit kaum brauchbare Bälle; bei Einzelaktionen hatte man ebenso keinen Erfolg. Bis zur Pause geriet Rapperswil-Jona nicht in Bedrängnis. Im Gegenteil: Budimir erhöhte mittels einem direkt vewandeltem Freistoss (via Latte) auf 0:2 (45.). Nach Seitenwechsel ergaben sich sogar vorentscheidende Chancen, doch Morina liess diese aus (51./52.). Die Hei- mischen krempelten nun die Ärmel hoch und agierten prompt überlegen. Kam hinzu, dass Trainer Sereinig bei seinen Einwechslungen ein gutes Gespür bewies. Dadurch gab es nämlich neue Impulse und gleichzeitig mehr Schwung. Nach 63 Minuten keim- te Hoffnung auf, da Pfründer eine weitere Ecke zum Anschlusstreffer verwertete. Ein abgeklärtes Rapperswil verlegte sich nun auf Konter und war dabei manchmal gefährlich. Insbesondere ein schnell vorgetragener Angriff in Minute73hatteesinsich.Das1:3? Nein, weil Kälin und Morina bei ihren Versuchen (innerhalb des Vaduzer Strafraums) an gegnerischen Abwehrbeinen scheiterten. Die Schlussviertelstunde gehörte dann nochmals der Sereinig-Elf. Im letzten Spiel vor der Winterpause sollte es aber einfach nicht sein. Die letzten Möglichkeiten auf den Ausgleich besassen Torschütze Pfründer (Schuss von der rechten Strafraumgrenze - 80.) sowie Spiess (per Freistoss- 90.). Der Sieger hiess Comolli, der mittels grossartigem Reflex parierte. Rapperswil brachte den knappen Vorsprung auch in der vierminütigen-Nachspielzeit über die Runden. (os)

FC Vaduz Team 2 - Rapperswil-J II 1:2 (0:2)

Rheinpark Stadion, Vaduz; 50 Zuschauer. Schiedsrichter Peter Huber (Bottighofen), assistiert von Patrick Vetter (Gossau) und Peter Neuenschwander (Waldkirch).

FC Vaduz Team 2: Chande; Mikus, Solinger (ab 46. Baydar), Quaderer, Kaiser; Pfründer, Kalberer, Spiess, Ospelt (ab 61. Chevalley); Cecchini (ab 68. Eidenbenz), Gerzic.

FC Rapperswil-Jona II: Comolli; Caracuta, Emini, Junuzi, Dzaferi; Hämmerli, Morina (ab 87. Ramiqi), Yesilcayir, Tolaj (ab 84. Canet); Kälin (ab 75. Kalaba), Budimir. Tore: 0:1 18. Yesilcayir Bahadir; 0:2 45. Mario Budimir; 1:2 63. Marvin Pfründer.

Bemerkungen:
Vaduz ohne Sljivar, Christen und Memeti (alle verletzt); Rapperswil-Jona II ohne Golaj (abwesend) und Kqiku (Familie). Verwarnungen für Spiess (83. Foulspiel) und Hämmerli (90. - Foulspiel) - faires Spiel. Eckenverhältnis: 6:1 (3:1).

Quelle: Liechtensteiner Vaterland